In unserer diesjährigen Projektwoche beschäftigten wir uns mit körperlicher und geistiger Gesundheit.

Die Kinder lernten Wissenswertes über ihren Körper, die Bedeutung von Bewegung und gesunder Ernährung. Sie lernten Methoden, ihren Geist fit zu halten, um sich besser und länger konzentrieren zu können. Genau das, was wir in der Schule dringend brauchen. Welche Getränke man meiden sollte und welche man unbedenklich trinken kann, war auch eins der Themen der Projektwoche. Die Kinder bastelten Wirbelsäulen aus Perlen und Schaumstoff nach und lernten, Dinge auf gesunde Art zu heben. Das Balancieren bekam eine vollkommen neue Bedeutung, da es nicht nur etwas für kleine Mädchen ist, sondern erhebliche positive Auswirkungen auf unsere innere Muskulatur hat. Welches Vitamin in welcher Frucht steckt, wissen jetzt zwar nicht alle Kinder auswendig, aber zumindest können sie jetzt auf ihrer selbst gebastelten Drehscheibe nachschauen. (Ohne das tablet dafür in die Hand nehmen zu müssen)

Viele Eltern unterstützten uns mit Projekten, wie z.B. Geschichtenmassagen oder Bewegungsspielen. Es wurden Smoothies und Milchshakes ohne Zucker gemixt und lustige Gemüsegesichter gelegt. Die Kinder hatten Spaß, ihre Geschicklichkeit in Wettbewerben unter Beweis zu stellen und pflanzten Hochbeete für die Klassenräume an. Diese werden uns hoffentlich noch lange an die bewegte Woche erinnern und zur gesunden Lebensführung motivieren.

Springen wir mit dem Slogan fit4future nicht auf den Zug des Körperkults auf? Ist es überhaupt nötig, darüber aufzuklären was dem Körper schadet und wie man ihn in Form bringt angesichts der ständig gegenwärtigen Ausrichtung auf den perfekten Körper? Was sagt die Bibel eigentlich dazu? Die Kinder dachten über die Verse in 1. Korinther 6, 19-20 nach:

Oder wisst ihr nicht, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, der in euch lebt und euch von Gott geschenkt wurde? Ihr gehört nicht euch selbst, denn Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Deshalb ehrt Gott mit eurem Körper! ​



Unsere Motivation sollte nicht der perfekte, ewig gesunde Körper sein. Vielmehr sollten wir uns fragen, wie wir Gott mit unserem Körper ehren können. Von den Kindern kamen viele praktische Vorschläge dazu:

  • Spülmaschine ausräumen
  • mit anderen Kindern spielen
  • jemanden, der traurig ist, zum Trost zu umarmen
  • Müll rausbringen (Die Eltern können sich schon auf die Hilfe im Haushalt freuen)
  • anderen von Jesus erzählen

Wir ehren Gott definitiv nicht mit dem Körper, wenn wir ihm bewusst Schaden zufügen. Genauso wenig ermutigt die Bibel uns zur Faulheit; ganz im Gegenteil sollen wir uns ein Beispiel an der fleißigen Ameise nehmen.

Fit4future, fridays for future oder fit4eternity, wie ein Vater sehr schön “neologisiert” hat? Fit4future kann man durch eigene Anstrengung werden, zumindest soweit Gott es gelingen lässt. Doch fit4eternity wird man nicht durch das Durchlaufen verschiedener Projekte. Es geschieht allein durch Gnade, allein durch Glauben, allein durch Jesus Christus.